POLARLIGHTS
Eine Webseite zur Vorhersage der wundervollen Polarlichter
Wissen, wann der Himmel tanzt.
POLARLIGHTS verbindet Sonnenwind, Magnetometer am Boden, Wolken, Mond und Lichtverschmutzung zu einer einzigen Zahl: deiner Chance auf Polarlicht. Für jetzt und für die nächsten drei Stunden.
Eine Zahl für deine Nacht
Polarlicht braucht vier Dinge gleichzeitig: Energie von der Sonne, eine Erde, die darauf reagiert, einen dunklen Himmel und freie Sicht. POLARLIGHTS prüft alle vier für deinen Standort und fasst sie auf einer Skala von 0 bis 10 zusammen, von „Keine Chance“ bis „Sehr gute Chance“.
Jetzt und bis +3 h
Vier Zeitpunkte auf einen Blick: jetzt, in 30 Minuten, in einer und in drei Stunden. So weißt du, ob sich das Warten lohnt oder ob du gleich losfahren solltest.
Genau dein Ort
Ort suchen oder GPS nutzen. Alle Zeiten erscheinen in der Ortszeit des gewählten Standorts. Wer von Hamburg aus eine Nacht in Tromsø plant, liest die Zeiten von Tromsø.
Messung neben Vorhersage
Neben dem vorhergesagten Score steht, was die Magnetometer gerade tatsächlich messen. Du siehst sofort, ob die Prognose von der Wirklichkeit eingeholt wird.
Das Polarlichtoval, live auf dem Globus
Wo steht das Polarlicht gerade, und wo ist der Himmel frei? Die Karte legt alles übereinander, was du für die Standortwahl brauchst.
- Polarlichtoval nach dem OVATION-Modell der NOAA
- Wolken in drei Höhenschichten aus regionalen Wettermodellen, passend zum gewählten Zeitpunkt
- Lichtverschmutzung aus den Nachtaufnahmen der NASA (Black Marble)
- Sichtungen aus der Community, farblich nach Stärke
- Umschaltbar zwischen flacher Karte und 3D-Globus
Der Moment, in dem es losgeht
Ein Substurm lässt das Polarlicht plötzlich hell werden und tanzen. Ketten von Magnetometern in Skandinavien und auf Spitzbergen, in Nordamerika und auf der Südhalbkugel messen den Elektrojet in der Ionosphäre. POLARLIGHTS liest daraus in Echtzeit ab, in welcher Phase sich der Substurm befindet: Wachstum, Expansion oder Erholung.
Die Anzeige berücksichtigt auch deinen Himmel. Beginnt eine Expansion am helllichten Tag, sagt sie dir nicht „Jetzt raus!“, sondern ab wann es bei dir dunkel genug ist.
Was das Erdmagnetfeld bei dir macht
POLARLIGHTS sucht die nächstgelegene Messstation und zeigt ihre Kurve der letzten 24 Stunden. Starke Ausschläge nach unten bedeuten, dass über dieser Region gerade Polarlichtströme fließen. Die Stationen stehen in Nordeuropa, Nordamerika und auf der Südhalbkugel.
Von der Sonne bis zur Erde
Polarlicht beginnt auf der Sonne, oft Tage bevor es am Himmel zu sehen ist. POLARLIGHTS zeigt die aktuellen Aufnahmen der Raumsonden als abspielbare Animationen:
- Sonnenflecken und aktive Regionen mit Eruptionswahrscheinlichkeit
- Sonneneruptionen (Flares) mit Röntgenklasse
- Koronale Löcher, die Quellen des schnellen Sonnenwinds
- Koronale Massenauswürfe mit Angabe, ob sie die Erde treffen
Sehen, was in den nächsten Tagen kommt
Das WSA-Enlil-Modell simuliert, wie sich der Sonnenwind zwischen Sonne und Erde ausbreitet. Du siehst, ob und wann eine Wolke aus einem Massenauswurf die Erde erreicht, ein bis vier Tage im Voraus.
27 Tage im Voraus
Die Sonne dreht sich in etwa 27 Tagen einmal um sich selbst. Aktive Regionen und koronale Löcher kommen deshalb oft wieder. Der 27-Tage-Ausblick zeigt für jeden Tag den höchsten erwarteten Kp-Wert. So lässt sich eine Reise in den Norden besser planen.
Daneben zeigt der IMF Clock Angle, in welche Richtung das Magnetfeld des Sonnenwinds gerade zeigt. Zeigt es nach Süden, kann Energie in das Erdmagnetfeld gelangen.
Was siehst du gerade?
Die beste Bestätigung ist ein Blick nach oben. Mitglieder melden mit wenigen Klicks, was sie am Himmel sehen (Standortfreigabe nötig). Die Meldung erscheint auf der Karte und bleibt drei Stunden sichtbar. Auch „nichts gesehen“ hilft allen, die gerade überlegen, ob sie losfahren sollen.
Gebaut auf Messdaten der Wissenschaft
POLARLIGHTS erfindet keine Werte. Alle Daten stammen von Forschungseinrichtungen und Wetterdiensten und werden laufend aktualisiert.
Gut zu wissen
Was bedeutet der Aurora-Score?
Er beschreibt, wie gut deine Chance ist, an deinem Standort Polarlicht zu sehen, auf einer Skala von 0 bis 10. Eine hohe Sonnenaktivität allein reicht nicht: Ist es hell, bewölkt oder steht eine Stadt zwischen dir und dem Horizont Richtung Pol, sinkt der Score.
Warum zeigt der Score tagsüber 0?
Weil man Polarlicht bei Tageslicht nicht sehen kann, egal wie stark es ist. Sobald die Sonne tief genug unter dem Horizont steht, steigt der Score, wenn auch die übrigen Bedingungen stimmen.
Funktioniert POLARLIGHTS auch außerhalb Skandinaviens?
Ja. Der Score wird für jeden Ort weltweit berechnet, auf der Nord- wie auf der Südhalbkugel. Bei großen Stürmen ist Polarlicht auch in Mitteleuropa zu sehen, und genau diese Nächte sollen nicht verpasst werden.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Magnetometer in Skandinavien werden jede Minute abgefragt, der Sonnenwind alle fünf Minuten, Wolken und Sonnenbilder in ihrem jeweiligen Veröffentlichungsrhythmus. Die Seite aktualisiert sich selbst, solange du sie geöffnet hast.
Wofür brauche ich ein Konto?
Score, Karte und Messwerte kannst du ohne Anmeldung nutzen. Mit einem Konto bekommst du zusätzlich die Profi-Ansichten (Substorm-Aktivität, Magnetometer, Sonnenaktivität, Sonnenwind-Vorhersage, 27-Tage-Ausblick und 24-Stunden-Verlauf) und kannst eigene Sichtungen melden.
Die nächste Polarlichtnacht kommt bestimmt.
Schau nach, wie deine Chancen gerade stehen. Mit einem Konto siehst du auch Substürme, Sonnenaktivität und Sonnenwind-Vorhersage.